Gehälter in Österreich 2016 für das Finanzwesen

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Gehälter in Österreich – aktuelle Gehaltstrends fürs Finanz- und Rechnungswesen

Die Gehaltsübersicht 2016 bietet Ihnen einen Überblick über aktuelle Gehaltstrends, Bruttolöhne und Zusatzleistungen fürs Finanz- und Rechnungswesen in Österreich.

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Welche Löhne Sie 2016 in Österreich erwarten können

Die positiven Einstellungsabsichten der österreichischen Firmen und der fortschreitende Fachkräftemangel machen ein attraktives Gehaltspaket wichtiger denn je, um Talente zu finden und ans Unternehmen zu binden. Für Mitarbeiter und Jobsuchende heißt das im Umkehrschluss, die Chancen auf eine Gehaltserhöhung oder ein höheres Einstiegsgehalt stehen derzeit gut.

Die Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half zeigt aktuelle Gehalts- und Arbeitsmarkttrends in Österreich auf. Wie hoch sind die Durchschnittslöhne im Finanz- und Rechnungswesen? Welche Positionen und Qualifikationen sind besonders gefragt? Und welche Jobs sind die Gewinner, wenn es um Gehaltssteigerungen geht? Die in der Broschüre enthaltene Gehaltstabelle bietet Ihnen einen Überblick über die Gehälter von 16 verschiedenen Positionen im Finance-Bereich: vom Lohn eines Buchhalters oder Controllers, über das Gehalt eines Steuerexperten bis hin zur Vergütung von Managementpositionen wie Leiter Finanzen und CFO.

Somit bietet Ihnen unser Gehaltsreport eine aktuelle Orientierungshilfe für Gehaltsverhandlungen, für die Planung von Budgets und die Entwicklung einer Personalstrategie.

 
Gehaltstrends Finanz- und Rechnungswesen

Gehälter im Finanz- und Rechnungswesen in Österreich

Angesichts des Fachkräftemangels im Finanz- und Rechnungswesen wissen die Experten in diesem Bereich um ihre aktuellen Chancen, eine Gehaltserhöhung erhalten zu können. Fast jeder Fünfte der vorhandenen Mitarbeiter hat im vergangenen Jahr mehr Geld bekommen. Der Trend zu einer höheren Vergütung setzt sich fort. Aufgrund der starken Wettbewerbssituation ist es für 72 % der österreichischen CFOs auch heute sehr viel wahrscheinlicher oder wahrscheinlicher als noch vor drei Jahren, dass sie ihren Finanzprofis Gehaltserhöhungen offerieren.

Im Durchschnitt erwarten die CFOs einen Anstieg der Gehälter für Festangestellte im Finanz- und Rechnungswesen von 5 %. Bezogen auf Bonuszahlungen zeigt sich ein ähnliches Bild. 60 % der CFOs rechnen mit gleichbleibenden Boni für aktuelle Mitarbeiter, 24 % erwarten Steigerungen, nur 5 % glauben, dass die Höhe der Boni sinken wird.

 

Die TOP 5 Finance-Jobs mit den größten Gehaltssteigerungen

  • Steuerexperte/Tax Manager: 3,0 %
  • Lohn- und Gehaltsverrechner: 2,7 %
  • Bilanzbuchhalter: 2,7 %
  • Konsolidierer: 2,7 %
  • Leiter Buchhaltung: 2,7 %

 

Gehalt ist nicht alles - das Gesamtpaket muss stimmen

Für das nächste Jahr ist aber auch ein Trend zu mehr variablen Anteilen in der Vergütung zu erkennen.

Der umkämpfte Kandidatenmarkt führt dazu, dass Unternehmen zudem über flexiblere Arbeitszeiten, mehr Urlaubstage, Telearbeitsangebote und andere Nebenleistungen, wie etwa Kinderbetreuung, nachdenken müssen. Für 70 % der Befragten ist es wahrscheinlicher als noch vor drei Jahren, höhere Zusatzleistungen zu gewähren, und 66 % gehen davon aus, dass auch die Boni steigen werden.

 

Unternehmen bieten Zusatzangebote mit höherer Wahrscheinlichkeit an als vor drei Jahren

  • Gehaltserhöhung: 72 %
  • Mehr Zusatzleistungen: 70 %
  • Höhere Boni: 66 %

Quelle: Arbeitsmarktstudie 2015 von Robert Half, Befragte: 100 CFOs

Hoch im Kurs bei Bewerbern stehen auch Mittagessenbeiträge, Firmenautos bzw. Ticketbeiträge für die öffentlichen Verkehrsmittel und die Unterstützung von sportlichen Aktivitäten.

 

Die (nichtfinanzielle) Wunschliste der Finance-Mitarbeiter

  • Flexiblere Arbeitszeiten: 51 %
  • Mehr Urlaubstage: 17 %
  • Home-Office/Telearbeit: 14 %
  • Andere Nebenleistungen, z. B. Kinderbetreuung, Fitnesscenter: 14 %
  • Mehr Möglichkeiten für Fort- und Weiterbildung: 4 %

Quelle: Arbeitsmarktstudie 2015 von Robert Half, Befragte: 100 CFOs

 
Gehaltsrechner

Gehaltsrechner 2016 für Österreich - machen Sie den Gehaltscheck

Mit nur wenigen Mausklicks können Sie berechnen, wie hoch die aktuellen Durchschnittsgehälter für bestimmte Jobs in Österreich sind. Erfahren Sie, was 2016 im Finanz- und Rechnungswesen, beispielsweise als Bilanzbuchhalter, Controller oder Leiter Finanzen, verdient werden kann, und rechnen Sie mit unserem Gehaltsrechner das marktübliche Gehalt aus.

Unser Gehaltsrechner unterstützt Sie bei der Vorbereitung auf Ihre nächste Gehaltsverhandlung oder ein Vorstellungsgespräch. Sie erfahren, ob Ihr derzeitiger Lohn dem Durchschnittsgehalt Ihrer Kollegen entspricht und ob Ihre Gehaltswünsche angemessen sind. Auch Arbeitgeber können mit diesem Tool berechnen, welche Bruttogehälter wettbewerbsfähig und angemessen sind.

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Gehaltsverhandlungen

Unternehmen sind offen für Gehaltsverhandlungen

Der hohe Einstellungsbedarf und der gleichzeitige Mangel an verfügbaren Spezialisten führen dazu, dass Bewerber aktuell höhere Gehälter fordern können. Entsprechend ist mehr als die Hälfte der befragten 100 HR-Manager in Österreich bei Gehaltsverhandlungen mit Top-Kandidaten auch etwas oder sogar sehr viel entgegenkommender als noch vor einem Jahr. Beim Timing der Gehaltsverhandlung ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt. Beinahe die Hälfte der Unternehmen ist der Meinung, dass Jobbewerber erst im zweiten oder einem nachfolgenden Gespräch die Höhe des Gehalts ansprechen sollten.

 

Der perfekte Zeitpunkt, um über das Gehalt zu sprechen

  • Während des Bewerbungsprozesses oder im ersten Bewerbungsgespräch: 33 %
  • Im zweiten oder in nachfolgenden Bewerbungsgesprächen: 46 %
  • Im letzten Bewerbungsgespräch oder in der Angebotsphase: 12 %
  • Niemals, eine Gehaltsdiskussion sollte immer vom Unternehmen ausgehen: 9 %  

Quelle: Arbeitsmarktstudie 2015 von Robert Half, Befragte: 100 HR-Manager

Doch nicht nur marktübliche Gehälter, sondern auch attraktive Zusatzleistungen stehen bei Bewerbern hoch im Kurs. Insbesondere erfolgsabhängige Boni, Firmenwagen, Fahrtkostenerstattungen, Essenszuschüsse sowie die Unterstützung sportlicher Aktivitäten werden von Unternehmen mehr und mehr gewährt. Jeder zweite HR-Manager geht aktuell auf die Gehaltsforderungen von Top-Mitarbeitern ein. Allerdings müssen die Mitarbeiter im Gegenzug einen Mehrwert für das Unternehmen bieten.

 

Wichtigste Faktoren, um einem Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung anzubieten

  • Professionalität/Zusammenarbeit/Teamarbeit: 43 %
  • Übernahme zusätzlicher Aufgaben außerhalb des Verantwortungsbereiches: 37 %
  • Lernbereitschaft/Fortschritt: 34 %

Quelle: Arbeitsmarktstudie 2015 von Robert Half, Befragte: 100 HR-Manager; max. drei Antwortmöglichkeiten

 
Zielsetzung und Methodik der Gehaltsübersicht

Weiterführende Informationen: Zielsetzung und Methodik der Gehaltsübersicht 2016

Die Gehaltsübersicht 2016 von Robert Half bietet exklusive Einblicke in den aktuellen Stellenmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen. Wir haben die Durchschnittsgehälter von 16 Positionen1 für Sie zusammengestellt. Damit sind Sie über den sich rasch verändernden Arbeitsmarkt in diesem Bereich auf dem Laufenden. Der Bericht bietet Ihnen eine gute Orientierungshilfe für Gehaltsverhandlungen, für die Planung von Budgets und die Entwicklung einer Personalstrategie.

Die Gehaltsübersicht2 stellt österreichische Durchschnittswerte von Gehältern im Finanz- und Rechnungswesen dar. Die Angaben basieren auf den Erfahrungen unserer Personalberater, aus einer Vielzahl an Gesprächen mit Kunden und Bewerbern, der jahrzehntelangen Erfahrung unseres Senior Managements und Auswertungen unserer Datenbank. Die angegebenen Zahlen beziehen sich auf Bruttojahresgehälter ohne Benefits, Boni oder andere Zusatzleistungen. Bitte beachten Sie, dass die Einkommenshöhe auch von Faktoren wie der Region, der Branche und der Unternehmensgröße beeinflusst wird. In die Analyse der Karriere- und Einstellungstrends flossen die Erfahrungen unserer Personalberater ein. Darüber hinaus haben wir in einer exklusiven und repräsentativen Umfrage Chief Financial Officers (CFOs) und HR-Manager in Österreich und weltweit zu ihren aktuellen Einschätzungen befragt. Alle genannten Studienergebnisse basieren auf der Arbeitsmarktstudie „Workplace Survey“, die von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut in unserem Auftrag durchgeführt wurde.

 

1 Alle Angaben in dieser Übersicht beziehen sich auf männliche und weibliche Mitarbeiter.

2 Die vorliegende Übersicht ist kein verbindlicher Ratgeber für die Zusammenstellung attraktiver Gehaltspakete oder Zusatzleistungen.  Die Robert Half Austria GmbH übernimmt keine Verantwortung für etwaige Fehler, Unstimmigkeiten oder direkte und indirekte Konsequenzen, die aus den in dieser Übersicht enthaltenen Informationen resultieren oder hierauf zurückzuführen sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die dargestellten Ergebnisse.