Work-Life-Balance

Der Balance(-akt) zwischen Berufs- und Privatleben
 

Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt immer mehr: Durch moderne Kommunikationsmittel und Smartphones sind die meisten Arbeitnehmer überall und zu jeder Zeit erreichbar. Stressabbau und Entspannung bleiben da oft auf der Strecke – und ehe man sich versieht, gerät die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht.

Unsere Tipps helfen Ihnen, ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf und Privatleben zu schaffen.
 

Raus aus dem Hamsterrad durch bewusste Strukturen

Wer sich rund um die Uhr im Job befindet, stößt irgendwann an seine physischen und psychischen Grenzen. Damit es erst gar nicht zu diesem Punkt kommt, gilt es vor allem, sich Stressauslöser bewusst zu machen, um diese dann aktiv zu verändern:

Sie werden ständig vom Telefonklingeln bei Ihrer Arbeit unterbrochen? Dann stellen Sie Ihr Telefon auf den Empfang um.
Eine Kollegin kommt ständig mit Fragen zu Ihnen ins Büro? Machen Sie mit ihr einen konkreten Termin aus, bei dem Sie alle Fragen auf einmal klären können.
Sie haben das Gefühl, vor einem unbezwingbaren Berg von Arbeit zu stehen? Dann geben Sie Aufgaben ab und verteilen die Arbeit auf mehrere Schultern.
 

Vereinbaren Sie Termine mit sich selbst

Planen Sie jede Woche im Voraus. Entscheiden Sie bewusst, wie viel Zeit Sie jeder Aufgabe widmen möchten und halten Sie Ihre Vorgaben wie feste Termine ein. So bringen Sie eine geregelte Struktur in Ihren Tagesablauf. Achten Sie darauf, diese „Termine“ nicht zu eng zu takten, denn das erzeugt neuen Stress. Führen Sie To-Do-Listen, um einen guten Überblick zu behalten, und teilen Sie Aufgaben in kleine Unterschritte ein. So können Sie schneller eine Sache abhaken und haben das Gefühl, etwas geschafft zu haben.
 

Leistung braucht Freiraum

Nehmen Sie sich kleine Auszeiten, indem Sie sich immer Zeit für eine Mittagpause freihalten und zwischendurch kurz an die frische Luft gehen. Danach können Sie wieder gestärkt weiterarbeiten.
Neben dem Beruf muss auch das Privatleben genügend Raum haben. Zwar gibt es Phasen, die Überstunden erforderlich machen – achten Sie jedoch darauf, dass dies nicht zur Regel wird. Verbringen Sie Ihre Freizeit bewusst mit Menschen und Dingen, die Ihnen gut tun: Mit dem Partner oder Freunden, mit Sport oder einem guten Buch. Lassen Sie im Urlaub Laptop und Diensthandy zuhause. Sie müssen nicht immer und überall erreichbar sein.

 

Achten Sie auf Ihre Gesundheit

Wussten Sie, dass Bewegung ein gutes Mittel zum Stressabbau ist? Nehmen Sie beispielsweise die Treppe anstelle des Aufzugs und beginnen Sie mit Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Bewegung ist eine wichtige Komponente für das Wohlbefinden: Der Stresshormonspiegel wird gesenkt und gleichzeitig werden Endorphine, die so genannten „Glückshormone“, ausgeschüttet.