Die richtige Körperhaltung und Körpersprache im Bewerbungsgespräch

Die gekonnte Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch ist mehr als die halbe Miete. Eine ausdrucksstarke Körpersprache entscheidet, ob Sie Ihr Gegenüber im Vorstellungsgespräch von sich überzeugen oder langweilen. Unsere Tipps verraten Ihnen, wie Sie Personalverantwortliche dazu bringen, Ihnen zuzuhören.

 

Das gute Bewerbungsgespräch: Eine Frage der Haltung

Körpersprache

Wer in einem Vorstellungsgespräch sagt, dass er optimal auf den Job passt, mit seiner Körpersprache aber Unsicherheit vermittelt, wird kaum überzeugen. Wenn Sie mit Ihrer Mimik und Gestik Selbstsicherheit signalisieren wollen, müssen Sie diese auch spüren. Nur wenn Ihre innere Haltung mit ihrer äußeren übereinstimmt, werden Sie überzeugen.

 

Körpersprache im Vorstellungsgespräch: Wohin mit den Händen?

Klar, auch die richtige Kleidung ist eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch. Was für Personalverantwortliche aber mindestens genauso zählt, sind Ihre Mimik, Gestik, Körperhaltung, Sprechweise und die Bewegungen Ihrer Augen. Wer seine Körpersprache im Vorstellungsgespräch gezielt einsetzt, kann wichtige Pluspunkte sammeln. Deshalb hier ein paar Tipps für Ihr erfolgreiches Bewerbungsgespräch:

 

  • Der Geist: Ihre mentale Einstellung ist extrem wichtig. Hören Sie kurz vor dem Bewerbungsgespräch Ihren Lieblingssong. Der stimmt Sie positiv. Und wer positiv gestimmt ist, wird ein Vorstellungsgespräch sehr wahrscheinlich mit einem freundlichen Lächeln und einem selbstbewussten Händedruck beginnen.  
  • Die Augen: Immer schön lächeln – das geht auch mit den Augen. Halten Sie mit Ihrem Gegenüber Blickkontakt. Das erzeugt Sympathie. Bei mehreren Ansprechpartnern sollten Sie darauf achten, den Blickkontakt gleichmäßig auf alle zu verteilen.
  • Der Mund: Freundlich lächeln! Gerade Ihr Mund kann im Bewerbungsgespräch verräterische Signale senden. Sie können eine Frage nicht beantworten, sind unsicher und beißen sich den Bruchteil einer Sekunde auf die Lippen? Schon haben Sie sich verraten.
  • Die Hände: Reden Sie mit den Händen. Das zeigt, dass Sie selbstbewusst und engagiert bei der Sache sind. Achten Sie aber darauf, dass sie nicht wild gestikulieren oder herumfuchteln. Das wirkt wiederum sehr fahrig. Tipp: Ab und zu die Hände ineinander falten hilft. So entspannen Sie Ihre Körpersprache im Vorstellungsgespräch.
  • Die Schultern: Brust raus. Wichtig dabei: Schultern entspannen. Machen Sie vor dem Bewerbungsgespräch etwas, das sie auflockert – z.B. eine Runde joggen gehen.
  • Der Bauch: Wer aufgeregt ist, atmet flach. Besser: Tief in den Bauch atmen. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken zu beruhigen und Ihr Sprechtempo zu kontrollieren. Denn auch Sprechen ist Teil der Körpersprache im Vorstellungsgespräch. Wer zu schnell redet und sich verhaspelt, hinterlässt einen gehetzten Eindruck. Und wer will schon gehetzte Mitarbeiter?
  • Die Beine: Zum Gesprächspartner hin übereinanderschlagen. Das hilft, ein sogenanntes Sympathiefeld aufzubauen. Sprich: So unterstützen Sie, dass sich Ihr Gegenüber mit Ihnen im Gespräch wohlfühlt.

 

Das Bewerbungsgespräch entspannt, aber bestimmt beenden

Fragen Sie zum Abschluss, bis wann Sie voraussichtlich mit einer Rückmeldung rechnen können. Wichtig: Bleiben Sie freundlich und unaufdringlich. Wer jetzt hastig aufspringt, sammelt keine Pluspunkte. Ein ehrlicher Händedruck, ein freundlicher Blick, die Anrede mit Namen und der Satz „Herzlichen Dank für das angenehme Gespräch“ – das ist nach einem Bewerbungsgespräch ein runder Abgang.

 

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