2014 wird Boom-Jahr für Jobs im Finanz- und Rechnungswesen

30. Januar 2014

Robert Half Arbeitsmarktstudie: Beste Jobaussichten im Finanzbereich

Für Bewerber im Finanz- und Rechnungswesen eröffnen sich 2014 beste Job-Chancen. Die überwiegende Mehrheit der österreichischen CFOs (81 %) plant im ersten Halbjahr neue Finanz-Fachkräfte einzustellen: Fast ein Drittel (27 %) für neu geschaffene Positionen, mehr als die Hälfte (54 %) für die Nachbesetzung von frei gewordenen Arbeitsplätzen. Das zeigt die Arbeitsmarktstudie Finanz- und Rechnungswesen 2014 von Robert Half, für die 100 CFOs in Österreich befragt wurden.

Im Vergleich zu 2013 deutlich mehr neue Jobs geplant

Die sehr positive Entwicklung des Jobmarkts im Finanzbereich lässt sich vor allem daran ablesen, wie viele neue Arbeitsplätze geplant sind: Im ersten Halbjahr 2013 war bei 19 % der Unternehmen die Schaffung neuer Stellen angedacht. Dagegen will heuer fast ein Drittel der befragten CFOs (27 %) zusätzliche Arbeitsplätze im Finanz- und Rechnungswesen schaffen.

Gleichzeitig ist die Zahl der Unternehmen, die offene Positionen wieder mit Fachkräften nachbesetzen möchten im Jahresvergleich mit 54 % gleich geblieben. Der Jobabbau im Finanz- und Rechnungswesen geht maßgeblich zurück. Plante 2013 noch jeder zehnte der befragten CFOs die Finance-Abteilung personell zu verkleinern, sind es in diesem Jahr nur noch 3 %.

Die erhobenen Daten sprechen eine eindeutige Sprache. Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen, die eine berufliche Veränderung anstreben, finden dieses Jahr über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg so gute Arbeitsmarktbedingungen vor, wie schon lange nicht mehr“, urteilt Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany von Robert Half. „So angenehm die steigenden Jobmöglichkeiten für Bewerber sind, die rekrutierenden Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen. Mit dem steigenden Bedarf an geeigneten Mitarbeitern wird die ohnehin schon schwierige Personalsuche noch aufwändiger.

Mehrheit der CFOs erwartet positive Konjunkturentwicklung

Die Konjunkturentwicklung betreffend blicken die österreichischen CFOs sehr optimistisch auf das Geschäftsjahr 2014. 84 % bewerten die Wachstumsperspektiven positiv; 16 % davon sind sogar sehr zuversichtlich. Der Anteil jener Befragten, die die Wirtschaftsentwicklung kritisch sehen, ist mit 11 % relativ gering; nur 5 % sind unentschlossen. Bereits im Vorjahr hatten 83 % der CFOs auf ein gutes Wirtschaftswachstum vertraut – bei der Ankündigung neuer Jobs waren sie dennoch um acht Prozentpunkte zurückhaltender als heuer.

Wie bereits im letzten Jahr beurteilen die befragten CFOs die Geschäftsentwicklung beim eigenen Arbeitgeber auch 2014 sehr positiv. Mit 85 % ist die überwiegende Mehrheit der befragten Finanzmanager zuversichtlich, nahezu jeder Dritte (29 %) ist sogar sehr zuversichtlich hinsichtlich des Unternehmenswachstums.

Finanzabteilungen investieren in neue Projekte

Die österreichischen CFOs wollen die positiven Aussichten für den Ausbau des eigenen Geschäfts nutzen. Jene Unternehmen, die einen höheren Bedarf an Fachkräften im Finanz- und Rechnungswesen ankündigen, investieren diese zusätzlichen Personalkapazitäten vor allem in diesen Themenfeldern:

  • Mehr als die Hälfte (52 %) benötigt den Personalausbau für die Umsetzung neuer Projekte und Initiativen.
  • 44 % plant die Erschließung neuer Märkte.
  • 41 % der Unternehmen erwarten nationales Geschäftswachstum.
  • Je ein Drittel (30 %) der Befragten gibt die internationale Expansion und den Ausbau des Produkt- und Leistungsportfolios als Grund für die Personalaufstockung an.