Drei-Jahres-Vergleich: Welche Finance-Profis die höchsten Gehaltssteigerungen erzielen

13. Oktober 2016

Robert Half veröffentlicht neue Gehaltsübersicht 2017

Die österreichische Wirtschaft verzeichnet ein moderates Wachstum und die Unternehmen sind zuversichtlich. Gleichzeitig haben sie Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen zu finden. Finance-Profis profitieren daher 2017 durch höhere Gehälter von dieser Entwicklung. Im nächsten Jahr winken ihnen Gehaltssteigerungen von bis zu 3,6 %. Dies zeigt die aktuell erschienene Gehaltsübersicht 2017 des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half.

Betrachtet man die Lohnentwicklung seit 2015, so sind für Finance-Mitarbeiter Steigerungen um fast 7 % zu verzeichnen. Im Durchschnitt erhielten die Spezialisten in den betrachteten drei Jahren 3,8 % mehr Gehalt. Das ergab eine Auswertung der Gehaltsübersichten von 2015 bis 2017.

Mit 3 bis 5 Jahren Berufserfahrung können sich besonders Bilanzbuchhalter und Konsolidierer über das größte Gehaltsplus seit 2015 freuen. Sie teilen sich mit einem Einkommensanstieg um 6,7 % den ersten Platz. Steuerexperten/Tax Manager konnten in den drei betrachteten Jahren 6,2 % mehr Gehalt erreichen. Die folgenden Plätze gehen an Lohn- und Gehaltsverrechner und Risk Analysten mit einem Plus von 6,0 % bzw. 5,0 %.

Top 5 Finance-Positionen mit den größten Gehaltssteigerungen 2015-2017

  2015 2017  
Min Max Min Max
 Bilanzbuchhalter 41.000 € 52.500 € 43.750 € 56.000 €  6,7 %
 Konsolidierer 48.000 € 59.500 € 51.250 € 63.500 €  6,7 %
 Steuerexperte/Tax Manager 55.500 € 70.000 € 59.000 € 74.250 €  6,2 %
 Lohn- und Gehaltsverrechner 28.500 € 42.000 € 30.250 € 44.500 €  6,0 %
 Risk Analyst 48.500 € 67.000 € 51.000 € 70.250 €  5,0 %

Quelle: Robert Half Gehaltsübersicht 2015-2017, Angaben beziehen sich auf 3-5 Jahre Berufserfahrung

Die österreichischen Unternehmen stehen durch die Wachstumsdynamik vor der Herausforderung, neue Projekte und Markterschließungen trotz des stärker werdenden Fachkräftemangels zu bewältigen“, erklärt Robert Szvetecz, Senior Manager bei Robert Half in Österreich. „Gleichzeitig erhöhen die Anforderungen der Digitalisierung und die Lücken, die durch die Pensionierungen in der Baby-Boomer-Generation entstehen, den Druck. Um Mitarbeiter und Bewerber zu binden bzw. zu gewinnen, sind Firmen bereit, deutliche Gehaltssprünge zu bieten. Die Unternehmen brauchen Fachkräfte mit Spezialwissen, etwa in den Bereichen Bilanzierung, Konsolidierung und IFRS, die auch entsprechende betriebswirtschaftliche und IT-Kenntnisse mitbringen. Doch nicht nur mit attraktiven Gehältern binden sie Fachkräfte. Auch Zusatzangebote und die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, sind oft genutzte Optionen.“

Neue Gehaltsübersicht jetzt erhältlich

Die neue Gehaltsübersicht 2017 von Robert Half gibt einen Überblick über Durchschnittsgehälter von 16 Berufen im Finanz- und Rechnungswesen und betrachtet aktuelle Arbeitsmarkttrends.

Die Übersicht kann kostenfrei unter www.roberthalf.at/gehalt heruntergeladen werden.