Gehälter im Finanzwesen steigen 2014 leicht

17. Dezember 2013

Besonders gefragt sind Finanzspezialisten mit Erfahrung und Sozialkompetenz

Gute Aussichten für die Mitarbeiter im österreichischen Finanz- und Rechnungswesen: Finanzprofis können 2014 mit leichten Gehaltssteigerungen um drei Prozent rechnen. Der Personaldienstleister Robert Half hat erstmals für Österreich eine Gehaltsübersicht für 16 Positionen im Finanz- und Rechnungswesen erstellt und gibt Einblicke in die neuesten Karriere- und Arbeitsmarkttrends.

Die besten Job- und Gehaltsaussichten haben im kommenden Jahr Spezialisten, die Berufserfahrung und Soft Skills mitbringen. Vor allem Finanzmanager und -analysten sowie Fachkräfte für Finanzplanung, Steuern und Treasury bleiben weiterhin gesucht. Ihnen bieten Unternehmen nicht nur hohe Gehälter, sondern auch attraktive Vergütungspakete als Anreiz.

Um gute Mitarbeiter zu bekommen und langfristig zu binden, kombinieren immer mehr Arbeitgeber ihre Gehaltsangebote auch mit nicht-monetären Zusatzleistungen. Denn Unternehmen, die fachliche und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten, gute Arbeit anerkennen und Maßnahmen zur Work-Life-Balance umsetzen, haben gute Karten bei bestehenden und neuen Mitarbeitern“, erklärt Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany von Robert Half.

Hohe Jahresgehälter

Erfahrene Spezialisten haben die besten Job- und Gehaltschancen. Ein leichter Trend nach oben zeichnet sich auch bei den Gehältern im Finanzwesen ab. Ein Controller mit mehr als sechs Jahren Erfahrung kann mit einem Jahresbruttogehalt ohne Boni und Zusatzleistungen zwischen 64.000 und 80.000 Euro rechnen. Zum Vergleich: Das Gehalt eines CFOs mit gleicher Berufserfahrung wird 2014 bei über 135.000 Euro liegen.

Einen Bilanzbuchhalter mit über sechs Jahren Erfahrung erwartet ein Jahresbruttoverdienst zwischen 50.000 und 65.000 Euro. Das Einkommen eines Leiters Buchhaltung bewegt sich im kommenden Jahr zwischen 72.000 und 97.000 Euro.

Sorge vor Abwerbungen hoch

Die österreichischen CFOs bewerten die Wachstumsaussichten für ihre Unternehmen positiv und sehen auf Basis dessen auch die Notwendigkeit von Neueinstellungen. Besorgt zeigt sich die Mehrheit aber über die Schwierigkeit, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. 73 % der CFOs befürchten außerdem, dass Top-Mitarbeiter ihr Unternehmen aufgrund eines Konkurrenzangebots verlassen.

Unsere Gehaltsübersicht für das Finanz- und Rechnungswesen in Österreich bietet Unternehmen, Bewerbern und Mitarbeitern eine Orientierungshilfe für Gehaltsverhandlungen, die Planung von Budgets oder die Entwicklung einer strategischen Personalplanung“, so Sven Hennige.

Für 2014 zeigt sich deutlich, dass die österreichischen Unternehmen von ihren Mitarbeitern nicht nur Fachkompetenz erwarten. Punkten können Bewerber und Mitarbeiter vor allem mit Zusatzkompetenzen wie etwa IT-Kenntnissen, durch eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Sozialkompetenz. Wer flexibel und lernbereit ist, Unternehmergeist hat und Projekte pragmatisch anpackt, dem stehen alle Türen offen – insbesondere dann, wenn die Loyalität zum Unternehmen aktiv gelebt wird.

Die gesamte Gehaltsübersicht 2014 für das Finanz- und Rechnungswesen können Sie ab sofort kostenlos hier herunterladen: www.roberthalf.at/gehalt