Gute Jobaussichten für Finanzprofis

15. April 2010

Studie: Wachsende Umsätze bei österreichischen Unternehmen führen zu Neueinstellungen

Wien, 15. April 2010. Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen haben im kommenden halben Jahr bessere Aussichten auf einen neuen Job. 17 Prozent der österreichischen Unternehmen planen neues Personal einzustellen. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um vier Prozent. Das sind Ergebnisse der Studie Workplace Survey 2010, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 3.000 Personal- und Finanzmanager in 13 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird drei Mal jährlich durchgeführt und informiert über Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen.

Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen gab dabei das momentane Umsatzwachstum als Grund für die geplanten Einstellungen an. Weitere Faktoren für neue Arbeitsplätze sind mit jeweils 20 Prozent eine erhöhte Arbeitsbelastung und IT-Upgrades. Allerdings müssen einige Arbeitgeber nach wie vor an den Personalkosten sparen: Fast jede zehnte Firma befürchtet, im ersten Halbjahr 2010 ihre Belegschaft verkleinern zu müssen.

Österreichische Manager zuversichtlich

Die Mehrheit der Befragten (88 Prozent) ist sehr oder einigermaßen zuversichtlich, wenn sie an das voraussichtliche wirtschaftliche Wachstum ihres Unternehmens in diesem Jahr denken. Damit sind die Österreicher deutlich optimistischer als der internationale Durchschnitt. Hier blicken nur gut drei Viertel der Finanz- und Personalmanager positiv in die Zukunft. Mit dem Ende der wirtschaftlichen Stagnation rechnen jedoch auch ihre österreichischen Kollegen noch nicht so bald. Nur elf Prozent sehen den endgültigen Aufschwung bereits Ende 2010 kommen. Die Mehrheit der Befragten von 39 Prozent erwartet sogar erst nach 2012 eine stabile Wirtschaftslage.

Insgesamt überwiegen für 2010 die positiven Nachrichten. Es gibt erstmals wieder mehr offene Stellen und die wirtschaftliche Lage scheint sich zu entspannen. Besonders Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung in Junior- Positionen dürfen sich in diesem Jahr berechtigte Hoffnungen auf gute Jobaussichten machen“, ergänzt Darren Payne, Associate Director bei Robert Half International, die Ergebnisse der Studie.