Gute Konjunkturaussichten spiegeln sich in der Personalplanung wider

25. Februar 2013
  • 83 Prozent der CFOs erwarten wirtschaftlichen Aufschwung
  • Jeder fünfte CFO plant neue Arbeitsplätze in der Finanzabteilung
  • 30 Prozent rechnen mit steigenden Gehältern für Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen

Positive Nachrichten für Buchhalter, Controller und Co.: Jedes fünfte österreichische Unternehmen will im ersten Halbjahr des Jahres 2013 neue Arbeitsplätze im Finanz- und Rechnungswesen schaffen. Dies zeigt die aktuelle Arbeitsmarkt-Studie „Hiring Index“ des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, an der 100 CFOs in Österreich im Rahmen einer weltweiten Befragung von über 2.500 CFOs teilnahmen.

Der „Hiring Index“ liefert halbjährlich Daten zur Arbeitsmarkt- und Geschäftsklimaentwicklung in Österreich und 17 weiteren Ländern. Die Teilnehmer in Österreich wurden ausschließlich zum Markt für Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen befragt.

Die optimistische Beurteilung des österreichischen Arbeitsmarktes für das Finanz- und Rechnungswesen spiegelt sich auch in den Konjunktur- und Geschäftserwartungen wider: 83 Prozent der befragten CFOs sind danach zuversichtlich oder sehr zuversichtlich mit Blick auf die Wirtschaftslage in Österreich und rechnen mit einem erfolgreichen ersten Halbjahr 2013.

Und auch den Geschäftschancen für das eigene Unternehmen sehen 63 Prozent der CFOs zuversichtlich entgegen. 22 Prozent sind für die ersten sechs Monate des angelaufenen Jahres sogar sehr zuversichtlich.

Fachkräftemangel große Herausforderung

Trotz der positiven Einschätzung bleibt der Fachkräftemangel eine große Herausforderung im Finanz- und Rechnungswesen: 62 Prozent der Unternehmen halten es für schwer und 27 Prozent sogar für sehr schwer, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu finden. Darüber hinaus sind 79 Prozent der Unternehmen besorgt oder sehr besorgt, dass sie leistungsfähige Mitarbeiter im ersten Halbjahr an den Wettbewerb verlieren.

Die Ergebnisse der Studie deuten auf gute Job- und Gehaltschancen für Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen in Österreich hin. CFOs müssen den Wandel zu einem Arbeitnehmermarkt und den Fachkräftemangel bewältigen, sind dabei aber entspannter als ihre Managerkollegen in der Schweiz. 34 Prozent der Schweizer Unternehmen sind sehr besorgt, dass sie leistungsfähige Mitarbeiter im ersten Halbjahr an den Wettbewerb verlieren. In Österreich befürchten dies nur halb so viele Finanzchefs“, so Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany von Robert Half.

Vergütung: Viel Potenzial für Gehaltssteigerungen

Bei den monetären Anreizen zur Mitarbeiterbindung sehen die Unternehmen durchaus Verteilungsspielraum: 30 Prozent der Arbeitgeber erwarten Steigerungen bei den Grundgehältern und 20 Prozent bei den Bonusleistungen für die Mitarbeiter ihrer Finanzabteilungen.