Unentdeckte Führungskräfte

15. Dezember 2011

Robert Half Studie: Mitarbeiter in Österreich qualifizieren sich durch Loyalität und Engagement für eine leitende Position

Unternehmen stehen vor der immer größer werdenden Herausforderung, leitende Positionen auf lange Sicht adäquat zu besetzen. Umso erstaunlicher, dass es etwa in jeder zweiten Firma in Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Talent-Management-Programm gibt, um potenzielle Führungskräfte intern zu identifizieren. Zu diesem Ergebnis kam der spezialisierte Personaldienstleiser Robert Half im Rahmen seiner Studie Workplace Survey.

Bei der Auswahl zukünftiger Leistungsträger in den eigenen Reihen achten Firmen in Österreich insbesondere auf Loyalität und Engagement ihrer Angestellten. Im Unterschied dazu steht in Deutschland und der Schweiz die fachliche Kompetenz auf dem ersten Platz, um sich für einen führenden Posten zu qualifizieren.

Unternehmen müssen bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern mit Führungsqualitäten nicht in die Ferne schweifen, denn oftmals schlummern ungeahnte Talente innerhalb der Firma“, erklärt Darren Payne, Associate Director bei Robert Half International in Wien. „Umso wichtiger ist es, einen Talentpool aufzubauen, um vielversprechende Kandidaten rechtzeitig zu erkennen und sie zu Führungspersönlichkeiten auszubilden. Das Fördern der eigenen Mitarbeiter hat einen weiteren positiven Effekt: Es steigert die Arbeitgeberattraktivität.